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AKH OP-Team fährt Sonderschicht für Winterwetteropfer
Kaum einer, der bei diesem Wetter nicht schon geschlittert und gefallen ist. Kein Wunder, dass die Unfallchirurgie im Allgemeinen Krankenhaus Celle im Moment viel zu tun hat.
Um dem starken Anstieg der Patientenzahlen, die nach Knochenbrüchen auf eine Behandlung warten, gerecht zu werden, wurde am letzten Samstag im AKH eine Sonderschicht im chirurgischen OP eingelegt.
Von dem spontanen Engagement des unfallchirurgischen OP-Teams haben auch Renate Thoelke, Hannelore Lackner und Hiltrud Kolossow profitiert. Alle drei wurden letzten Samstag in der Chriurgischen-Extraschicht wegen einer Radiusfraktur am linken Arm operiert.
„Wir haben es derzeit etwa mit dem Dreifachen an Knochenbrüchen zu tun. Das ist ganz klar auf die Witterungsverhältnisse und die glatten Gehwege und Straßen zurückzuführen", erklärt Dr. Wolfgang Quirini, Oberarzt der Unfallchirurg im AKH.„Wir wollen unsere Patienten zeitnah und gut behandeln. Deshalb haben wir uns kurzerhand entschlossen, eine Extraschicht einzulegen. Dazu haben sich auch sofort viele Kollegen aus dem OP-Team, also OP-Schwestern, Anästhesisten und Chirurgen und auch die betroffenen Mitarbeiter der Sterilisation freiwillig gemeldet. Denn schließlich würden wir selber auch sofort behandelt werden wollen, wenn wir uns das Bein oder den Arm gebrochen hätten", betont Professor Hans-Jörg Oestern, Chefarzt der Unfallchirurgie im AKH.„Es war schon wirklich großartig, dass die Ärzte hier im AKH sich zu dieser Aktion entschlossen haben. Auf diese Weise mussten wir gar nicht so lange auf unsere Operation warten, wie bei den vielen Brüchen und Stürzen, wegen des momentanen Winterwetters zu erwarten gewesen wäre", freut sich Renate Thoelke, die zusammen mit ihren Zimmer- und Leidensgenossinen schon am Dienstag Vormittag entlassen werden konnte.



